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Leckprüfung HEPA

Partikelmessung beim Filterintegritätstest

Die Partikelkonzentrationsmessung macht lokale Erhöhungen auf der Reinluftseite des eingebauten Filters sichtbar. Wir erklären Messprinzip und Messtechnik – und vermitteln bei Bedarf eine unabhängige Prüfstelle.

Partikelmessung: Messprinzip

Im Rahmen des Lecktests wird die reinluftseitige Filterfläche einschließlich Halterahmen und Dichtungen kontinuierlich mit einer geeigneten Messsonde abgetastet. Ein Streulicht-Einzelpartikelzähler (LSAPC) erfasst dabei die Partikelkonzentration. Tritt an einer Stelle lokal eine erhöhte Aerosolkonzentration auf, weist dies auf eine Leckage, eine Beschädigung des Filtermediums oder eine Undichtigkeit im Bereich der Dichtungen hin.

Messtechnik

📈 Streulicht-Einzelpartikelzähler (LSAPC)

Erfasst die Partikelkonzentration und entspricht den Anforderungen der DIN EN ISO 14644-3:2020-08, Anhang C.

🎛️ Verdünnungssystem

Hält den zulässigen Konzentrationsbereich des Partikelzählers ein und vermeidet Koinzidenzfehler.

🔧 Kalibrierung

Alle Messgeräte werden regelmäßig durch spezialisierte Kalibrierlabore kalibriert; Zertifikate können dem Prüfbericht beigefügt werden.

Bewertung nach der Norm

Die Durchführung und Bewertung der Prüfung erfolgt nach den entsprechenden normativen Vorgaben, insbesondere der DIN EN ISO 14644-3. Alle Prüfergebnisse werden nachvollziehbar dokumentiert und in einem ausführlichen Prüfbericht festgehalten.

Prüfbericht: Der Bericht dient Ihrer Qualitätssicherung, Audits und behördlichen Begehungen. Er hält Messergebnisse und festgestellte Auffälligkeiten nachvollziehbar fest.

Häufige Fragen zur Partikelmessung

Was wird bei der Partikelmessung gemessen?

Bei der Partikelmessung im Rahmen des Lecktests wird die Partikelkonzentration auf der Reinluftseite des eingebauten Filters gemessen. Über die Abtastung mit einer Messsonde werden lokal erhöhte Konzentrationen erkannt, die auf Leckagen hinweisen.

Welches Messgerät wird eingesetzt?

Zum Einsatz kommt ein Streulicht-Einzelpartikelzähler (LSAPC), der den Anforderungen der DIN EN ISO 14644-3:2020-08, Anhang C entspricht.

Warum ist ein Verdünnungssystem nötig?

Das Verdünnungssystem hält den zulässigen Konzentrationsbereich des Partikelzählers ein und vermeidet Koinzidenzfehler – also die Fehlzählung, wenn mehrere Partikel gleichzeitig erfasst werden.

Wie wird die Messung bewertet?

Die Durchführung und Bewertung erfolgt nach den normativen Vorgaben, insbesondere der DIN EN ISO 14644-3. Messergebnisse werden nachvollziehbar im Prüfbericht dokumentiert.

Sind die Messgeräte kalibriert?

Alle eingesetzten Messgeräte werden in regelmäßigen Abständen durch spezialisierte Kalibrierlabore kalibriert. Die aktuellen Kalibrierzertifikate können den Prüfberichten als Nachweis beigefügt werden.

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